Freitag, 9. März 2012

Schüler Union Hamm fordert das bundesweite Abitur

Einem deutschlandweit einheitlichen Abitur, wie von einigen Bundesländern jetzt gefordert, steht die Schüler Union Hamm positiv gegenüber. „Zwar bedeutet das sogenannte „Deutschland-Abitur“ einen größeren Organisationsaufwand, doch die Vorteil dieses Abiturs überwiegen“, meint der Hammer Vorsitzende der Schüler Union, Lennart Zupanc. Für alle Schülerinnen und Schüler müssten dann endlich einheitliche Bildungsstandards gelten, die das erworbene Abitur bundesweit vergleichbar machen.
Die Gesellschaft werde immer mobiler. Deshalb stellten bundesweit einheitliche Bildungsstandards eine große Erleichterung insbesondere für Familien dar, die das Bundesland z. B. aus beruflichen Gründen wechseln müssten, erklärt die Schüler Union und erinnert, dass es auch bei der Einführung des landesweiten Zentralabiturs anfangs Kritik gegeben habe, die aber längst verstummt sei.

Sonntag, 26. Februar 2012

Die Schüler Union Hamm (SU) lädt alle Interessierten zur mitgliederoffenen Vorstandssitzung am Montag, den 05. März 2012 um 18.30 Uhr in die CDU-Kreisgeschäftsstelle ein.

Samstag, 18. Februar 2012

Erfolgreiche 1. Hilfeauffrischung

Für viele ist es eine Albtraum-Vorstellung, plötzlich in einer Situation zu sein, erste Hilfe leisten zu müssen und nicht recht zu wissen, was man tun kann. Für die teilnehmenden Mitglieder der Schüler Union dürfte diese Situation nun keine Überforderung mehr darstellen. Sie ließen sich jetzt vom Feuerwehrarzt Dr. Bernhard Eßer, der von den Rettungssanitätern Markus Lahrmann, Yannik Kraus und Tobias Immig unterstützt wurde, in der Kreisgeschäftsstelle der CDU schulen, um im Ernstfall die erforderliche erste Hilfe leisten zu können. Nach der Vermittlung der Theorie über das richtige Verhalten als Ersthelfer konnten die Mitglieder der Schüler Union den Einsatz des Defibrillators, die Herz-Lungen-Wiederbelebung sowie die stabile Seitenlage auch ganz praktisch üben. 


Sonntag, 5. Februar 2012

Auffrischung zur Ersten Hilfe

Beschreibung
Kooperierend mit dem Rettungssanitäter Markus Lahrmann und dem Feuerwehrarzt und leitendem Oberarzt der Anästhesie der Barbara Klink Hamm, Dr. Bernhard Esser, laden wir Dich zu einem Vortrag und Erste Hilfe Kurs ein am 15. Februar um 19 Uhr in der Kreisgeschäftsstelle der CDU Hamm (Oststraße 49)

Anmeldung
Bitte melde dich unter info@su-hamm.de bis spätestens zum 12. Februar an. Über persönliche Wünsche, welche Themen behandelt werden sollen, freuen wir uns im Vorfeld.

Dienstag, 25. Oktober 2011

Schulfrieden in NRW

Schüler Union begrüßt „Schulfrieden“ in Nordrhein-Westfalen
Nach jahrelanger Uneinigkeit zwischen CDU, SPD und Grüne einigte man vor wenigen Tagen im Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen auf den „Schulfrieden“.
 
(fs) Mit der Einführung einer Sekundarschule für die Klassen fünf bis zehn und der Bestandsgarantie für Gymnasien hat man einen Kompromiss gefunden, der das Ziel eines dauerhaften Schulfriedens für die nächsten Jahre gewährleistet. In Zukunft können Schülerinnen und Schüler in Sekundarschulen in den Klassen 5 und 6 gemeinsam lernen. Die Kooperation mit Gymnasien und Gesamtschulen sichert gymnasiale Standards und bietet die Möglichkeit eines integrierten Lernens ab Klasse 7. Im Gegensatz zu einer Gemeinschaftsschule wird eine Sekundarschule keine Oberstufe haben, sondern nach der zehnten Klasse enden. Gesamtschulen, Realschulen, Gymnasien und Hauptschulen bleiben weiter bestehen.
Die Schüler Union Nordrhein-Westfalen begrüßt das neue Schulgesetz, das im Herbst verabschiedet werden soll. Die neugewählte Landesvorsitzende Johanna Stowermann (19, Stadtlohn) zeigt sich erfreut: „Auch mit der Sekundarschule als neuer Schulform bleiben uns alle Möglichkeiten offen. Durch die Reform bietet sich den Schülern mehr Zeit für eine Orientierung nach der Grundschule und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten, worunter aber niemand zu leiden hat. Durch die gymnasialen Ansprüche und eine Kooperation mit Gymnasien und Gesamtschulen halten wir ein gutes Lernniveau. Damit schaffen wir ideale Voraussetzungen für die bestmögliche Bildungslaufbahn eines jeden Schülers in Nordrhein-Westfalen.“

Freitag, 6. Mai 2011

Hammer Schüler diskutieren über den Schulentwicklungsplan

Bei der schulpolitischen Abendveranstaltung der politischen Jugendorganisationen in Hamm, die am Donnerstag im WA-Forum stattfand, wurde interessierten Hammer Schülerinnen und Schüler der Schulentwicklungsplan von Jörg Hegemann vorgestellt. 

Anschließend an die Vorstellung fand eine Podiumsdiskussion statt. Anwesend waren die Vorsitzenden der politischen Jugendorganisationen und der Vorsitzende der BSV. 

Die Hammer Eltern wünschen sich am meisten die Schulform des Gymnasiums und der Realschule. Nur 15% stimmten für eine Gesamtschule. Auch die Anwesenden stimmten diesem Ergebnis zu und bekräftigten die unangefochtene Stellung der Gymnasien und Realschulen in Hamm. Sogar der ehemalige Kreisvorsitzende der Jungsozialisten musste zugeben, dass sich die beiden Schulformen „etabliert“ hätten. 

Allerdings widersprach ihm der neue Juso-Vorsitzende, der die Umwandlung des Hammer Galilei-Gymnasiums in eine so genannte “Gemeinschaftsschule” forderte. Dieser Widerspruch machte einmal mehr deutlich, dass bei den Hammer Genossen in der Frage Schulentwicklungsplan keine Linie zu erkennen ist. Schon bei der Vorstellung der SPD-Vorschläge zur Schulentwicklungsplanung Ende vergangenen Jahres hatte es interne Widersprüche und schwere öffentliche Proteste von Seiten der betroffenen Schüler, Eltern und Lehrer gegeben. 

Der Kreisvorsitzende der Jungen Union Hamm, Christian Nordhoff, stellte eindeutig klar, dass man in Hamm am differenzierten Schulangebot festhalten werde. Eine Schließung von Gymnasien und Realschulen sei mit uns nicht zu machen. Auch das Angebot von Hauptschulen, die in Hamm ebenfalls hervorragende Arbeit leisten, soll möglichst erhalten bleiben. Mit dem Plan zur Errichtung einer Gemeinschaftsschule in Herringen werde man das Schulangebot bedarfsgerecht ergänzen. Es sei nicht sinnvoll, die an dieser Stelle geforderte Sekundarstufe II, einzuführen, weil dafür die Notwendigkeit momentan nicht bestehe. Es müsse berücksichtigt werden, dass ca. 80% der Schülerinnen und Schüler die Gemeinschaftsschule nach der Sekundarstufe I verlassen, wie es an den anderen Hammer Gesamtschulen bereits jetzt zu beobachten ist.


Außerdem müssen die Berufsschulen in Hamm weiter in das Blickfeld gerückt werden. Denn dort machen ca. 47% der Schülerinnen und Schüler, die die Sek. II besuchen, ihr Abitur.

Samstag, 2. April 2011

Vielfalt und Durchlässigkeit bleiben erhalten!

Die Schüler Union (SU) Hamm ist mit dem Schulentwicklungsplan zufrieden. „Für uns hat es höchste Wichtigkeit, dass die vielfältige und differenzierte Schullandschaft in Hamm erhalten bleibt. Wir sind froh, dass der Gutachter dies nun so bestätigt“, kommentiert der Vorsitzende der SU, Lennart Zupanc den Schulentwicklungsplan. Es sei der richtige Weg, Schulen nicht ohne Not zu schließen, sondern Möglichkeiten der Kooperation und erforderlichenfalls auch der Zusammenführung zu nutzen.
Auch sei es richtig und gut, möglichst viele Hauptschulen erhalten zu wollen. Denn trotz jahrelanger Benachteiligung durch die rot-grüne Schulpolitik des Landes und trotz aller Versuche interessierter rot-grüner Schulpolitiker, diese Schule systematisch kaputt zu reden, bleibt sie für viele Schülerinnen und Schüler die am besten geeignete Schule, um Begabungen optimal zu fördern. Zupanc: „Die Schüler Union wird darauf achten, dass die Hauptschulen weiterhin bestmögliche Arbeitsbedingungen erhalten.“
Von besonderer Bedeutung hält die SU auch die Garantieerklärung für die Hammer Gymnasien und für die Hammer Realschulen. „Sie nehmen die mit Abstand meisten Schülerinnen und Schüler in Hamm auf und brauchen stabile Rahmenbedingungen, um weiterhin auf hohem Niveau auf Beruf und Studium vorbereiten zu können“, erklärt Zupanc. 

Dass die Berufskollegs erhalten bleiben sollen, sei ein starkes Signal an alle Hammer Schülerinnen und Schüler. Denn ca. 45% der Abschlüsse würden über die Berufsschulen erworben, weiß die SU. Zupanc: „Die Berufskollegs sind insbesondere auch wichtig für alle Schülerinnen und Schüler, die zunächst eine Berufsausbildung absolvieren und dann über den zweiten Bildungsweg die (Fach)Hochschulreife erwerben. Und dies machen in Hamm überproportional viele.“ 

Die vorgeschlagene Gemeinschaftsschule für Herringen sieht die Schüler Union als Zeichen, den Elternwillen ernst zu nehmen und ihm zu entsprechen. 

Zusammenfassend ist die Schüler Union sehr zufrieden, denn der Schulentwicklungsplan hat es geschafft, die Hammer Schullandschaft im Ganzen zu betrachten und dabei jedem Kind gerecht zu werden. „Der größte Vorteil, nämlich die Vielfalt und Durchlässigkeit, bleibt erhalten“, freut sich die Schüler Union.“