Die Schüler Union (SU) Hamm ist mit dem Schulentwicklungsplan zufrieden. „Für uns hat es höchste Wichtigkeit, dass die vielfältige und differenzierte Schullandschaft in Hamm erhalten bleibt. Wir sind froh, dass der Gutachter dies nun so bestätigt“, kommentiert der Vorsitzende der SU, Lennart Zupanc den Schulentwicklungsplan. Es sei der richtige Weg, Schulen nicht ohne Not zu schließen, sondern Möglichkeiten der Kooperation und erforderlichenfalls auch der Zusammenführung zu nutzen.
Auch sei es richtig und gut, möglichst viele Hauptschulen erhalten zu wollen. Denn trotz jahrelanger Benachteiligung durch die rot-grüne Schulpolitik des Landes und trotz aller Versuche interessierter rot-grüner Schulpolitiker, diese Schule systematisch kaputt zu reden, bleibt sie für viele Schülerinnen und Schüler die am besten geeignete Schule, um Begabungen optimal zu fördern. Zupanc: „Die Schüler Union wird darauf achten, dass die Hauptschulen weiterhin bestmögliche Arbeitsbedingungen erhalten.“
Von besonderer Bedeutung hält die SU auch die Garantieerklärung für die Hammer Gymnasien und für die Hammer Realschulen. „Sie nehmen die mit Abstand meisten Schülerinnen und Schüler in Hamm auf und brauchen stabile Rahmenbedingungen, um weiterhin auf hohem Niveau auf Beruf und Studium vorbereiten zu können“, erklärt Zupanc.
Dass die Berufskollegs erhalten bleiben sollen, sei ein starkes Signal an alle Hammer Schülerinnen und Schüler. Denn ca. 45% der Abschlüsse würden über die Berufsschulen erworben, weiß die SU. Zupanc: „Die Berufskollegs sind insbesondere auch wichtig für alle Schülerinnen und Schüler, die zunächst eine Berufsausbildung absolvieren und dann über den zweiten Bildungsweg die (Fach)Hochschulreife erwerben. Und dies machen in Hamm überproportional viele.“
Die vorgeschlagene Gemeinschaftsschule für Herringen sieht die Schüler Union als Zeichen, den Elternwillen ernst zu nehmen und ihm zu entsprechen.
Zusammenfassend ist die Schüler Union sehr zufrieden, denn der Schulentwicklungsplan hat es geschafft, die Hammer Schullandschaft im Ganzen zu betrachten und dabei jedem Kind gerecht zu werden. „Der größte Vorteil, nämlich die Vielfalt und Durchlässigkeit, bleibt erhalten“, freut sich die Schüler Union.“